Der Körper als Tempel der Seele
Wenn die Berührung zu Nähe wird.
Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder erlebt, dass Menschen zu mir kommen, weil ihnen etwas sehr Grundlegendes fehlt: achtsame, wertschätzende Berührung.
Berührung ist für viele Menschen seltener geworden. Dabei betrifft das nicht nur ältere oder alleinstehende Menschen. Auch in bestehenden Beziehungen können sich Menschen ungesehen, unberührt oder einsam fühlen.
Sinnliche Körperarbeit kann hier einen geschützten Raum eröffnen, in dem Berührung bewusst, respektvoll und ohne Leistungsdruck erlebt werden darf.
Bereits in den 1920er- und 1930er-Jahren beschäftigte sich Wilhelm Reich intensiv mit dem Zusammenspiel von Psyche und Körper. Er beschrieb, dass sich seelische Spannungen unter anderem in Atmung, Haltung und Muskelspannung zeigen können. Gerda Boyesen führte diesen körperorientierten Ansatz später weiter und bezog dabei besonders Atmung, Bewegung, Muskeltonus und achtsame Körperwahrnehmung ein.
Auch aus tantrischer Sicht wird der Mensch als Ganzes betrachtet – mit seinen unterschiedlichen Seiten, Bedürfnissen, Erfahrungen und Widersprüchen. Im Mittelpunkt steht nicht die Bewertung einzelner Anteile, sondern die Annahme des Menschen in seiner Gesamtheit.
In meiner sinnlichen Körperarbeit begegne ich Ihnen daher ohne Bewertung und mit Respekt für Ihre persönlichen Grenzen und Bedürfnisse – unabhängig von Alter, Geschlecht, Identität oder sexueller Orientierung.

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Für Frauen
Sinnliche Körperarbeit kann einen Raum schaffen, in dem der eigene Körper wieder achtsam, wertschätzend und ohne Erwartungen erlebt werden darf. Unterschiedliche Massagetechniken und ausgewählte osteopathische Elemente können helfen, Spannungen zu lösen, die Körperwahrnehmung zu vertiefen und das eigene Wohlbefinden zu fördern.
Gerade nach Operationen, sichtbaren Narben oder auch unsichtbaren körperlichen und emotionalen Verletzungen kann behutsame Berührung dabei unterstützen, sich dem eigenen Körper wieder anzunähern und Vertrauen, Sinnlichkeit und Selbstannahme neu zu entdecken.
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Den eigenen Körper wieder bewusster und wertschätzender wahrnehmen.
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Nach Narben, Operationen oder belastenden Erfahrungen Vertrauen in den eigenen Körper stärken.
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Entspannung, Sinnlichkeit und Selbstannahme fördern.
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Für Männer
Viele Männer erleben auch bei Nähe und Sexualität einen hohen Erwartungs- und Leistungsdruck. Von einem Mann massiert zu werden, kann die Erfahrung ermöglichen, einfach empfangen zu dürfen – ohne etwas leisten, darstellen oder beweisen zu müssen.
Massagegriffe und osteopathische Techniken unterstützen das körperliche Loslassen und eine tiefe Entspannung. Besonders bei hoher Stressbelastung, Veränderungen der individuellen Leistungsfähigkeit oder nach Operationen kann sinnliche Körperarbeit dazu beitragen, Druck zu reduzieren, die eigene Körperwahrnehmung zu stärken und Nähe und Berührung wieder entspannter zu erleben.
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Leistungsdruck reduzieren und Berührung ohne Erwartung erleben.
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Körperliche und mentale Entspannung fördern, besonders bei stressbedingter Anspannung.
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Die eigene Körperwahrnehmung, Nähe und Sinnlichkeit bewusster erleben.


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Für LGBTQ+
Minority Stress, gesellschaftliche Erwartungen, Bodyshaming oder Erfahrungen von Ablehnung können das Verhältnis zum eigenen Körper nachhaltig prägen. Sinnliche Körperarbeit bietet einen geschützten und wertschätzenden Raum, in dem Sie mit Ihrem Körper, Ihrer Identität und Ihrer sexuellen Orientierung willkommen sind.
Durch achtsame Massage, bewusste Berührung und ausgewählte osteopathische Elemente können Entspannung und Körperwahrnehmung gefördert werden. Dabei geht es nicht darum, einem bestimmten Körperbild zu entsprechen, sondern den eigenen Körper wahrzunehmen, anzunehmen und sich darin zunehmend sicher und wohlzufühlen.
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Einen geschützten Raum für Berührung ohne Bewertung und Anpassungsdruck erfahren.
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Den Umgang mit Minority Stress, Bodyshaming und körperbezogener Unsicherheit unterstützen.
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Selbstannahme, Körpervertrauen und ein positives Erleben der eigenen Identität fördern.
Ablauf einer Körperarbeit
Individuelle Berührung
Sinnliche Körperarbeit verbindet achtsame Berührung, Massage und ausgewählte manuelle sowie osteopathische Elemente zu einer ruhigen, körperorientierten Erfahrung. Im Mittelpunkt stehen Entspannung, Körperwahrnehmung und die Möglichkeit, Berührung bewusst und ohne Leistungsdruck zu erleben.
Sinnlichkeit bedeutet dabei nicht automatisch Sexualität. Gemeint ist vielmehr die bewusste Wahrnehmung des eigenen Körpers – von Wärme, Nähe, Atmung, Spannung, Loslassen und angenehmer Berührung. Die Behandlung kann sowohl kräftige als auch sehr sanfte Massagegriffe enthalten und wird individuell an Ihre Bedürfnisse angepasst.
Vor jeder ersten Behandlung findet deshalb ein persönliches Vorgespräch statt. Dabei klären wir, welche Form von Berührung für Sie angenehm und passend ist, welche Bereiche einbezogen oder ausdrücklich ausgespart werden sollen und welche persönlichen Grenzen zu berücksichtigen sind. Auch Wünsche, Unsicherheiten und mögliche Vorerfahrungen haben hier ihren Platz.
Während der gesamten Behandlung bleiben Ihre Grenzen maßgeblich. Berührung geschieht nur im zuvor vereinbarten Rahmen und kann jederzeit verändert, unterbrochen oder beendet werden.
So entsteht ein geschützter Raum, in dem Sie zur Ruhe kommen, Ihren Körper bewusster wahrnehmen und Berührung auf eine achtsame und wertschätzende Weise erleben können.
Meine Ausbildung habe ich unter anderem bei Ananda Wave mit Nicole Schuttenberg, Christoph Kraus, Madlen Thonhauser und Michaela Riedel gemacht. Weitere Fortbildung in traumasensibler Massage bei Coco Heinz. Die Mitgliedschaft im TMV e.V. gibt mir besondere Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung.
Format
2 Stunden
2,5 Stunden
3 Stunden
Honorar
250€
300€
350€ etc.

